Ali Samadi Ahadi kam als Kind allein nach Deutschland, heute blickt der Filmemacher verzweifelt auf den Iran. Er sieht ein Regime, das sich mit sinnlosem Mord nur Tage länger an der Macht hält. Doch die Szenarios für die Zeit nach den Mullahs haben ein Problem.
Die Monster sind tot, die Kinderhelden längst erwachsen. Doch wer glaubt, mit dem Ende von „Stranger Things“ wären wir die Dämonen los, ist naiv. Lesen Sie nicht weiter, wenn Sie Spoiler fürchten, aber die Herrschaft des Upside Down über die Popkultur hat gerade erst begonnen.
Ob Superstars im Rampenlicht, die Wiederkehr der Klassiker, große Sehnsuchtsstoffe oder Debattenmaterial: Das neue Jahr bietet reichlich Gründe zur Vorfreude – jedenfalls in der Kultur.
Erst war er ein erfolgreicher Schauspieler in der DDR, dann im Westen und schließlich machte er in Hollywood Karriere. Der Weltstar hat noch mehr Begabungen: Musiker, Autor und Maler.
Vom König des Waldes mutierte er zum König des Kitschs. Nun wird er rehabilitiert: Der Rothirsch ist zum Tier des Jahres 2026 gekürt worden – mit genau den Attributen, die ihn berühmt gemacht haben.
Jugendliche lieben Albert Camus’ „Der Fremde“ bis heute und halten die Hauptfigur Meursault für einen Helden. François Ozon hat den Roman verfilmt: Ein Gespräch über die Gefahr moralischer Gewissheiten und die Erkenntnis, dass Wahrheit einsam machen kann.
Das Akkordeon wird weltweit beliebter. Deutschland feiert den Allrounder als Instrument des Jahres 2026. Man findet es inzwischen in allen Genres - von Tango bis Heavy Metal.
Zwei neue Orgelwerke von Johann Sebastian Bach hat das Bach-Archiv Leipzig entdeckt, pünktlich zum 75. Jubiläum des Forschungsinstituts. Und das ist nicht die einzige Überraschung.