
Wie Chinesen gegen die Null-Covid-Politik aufbegehren
n-tv
Überall in China versammeln sich am Wochenende Menschen auf Straßen, Plätzen, in Universitäten und fordern ein Ende der strengen Corona-Maßnahmen, aber auch Demokratie und Meinungsfreiheit. Ein solch offener Protest ist selten in der Volksrepublik. Was steckt dahinter? Und wie geht es weiter?
Lockdowns, Massentests, Zwangsquarantäne: China reagiert nach wie vor mit drakonischen Zwangsmaßnahmen auf jeden einzelnen Covid-Fall. Doch die Geduld vieler Chinesen scheint nach drei Jahren Pandemie aufgebraucht. In einer außergewöhnlichen Welle des zivilen Ungehorsams brachen am Wochenende landesweit Dutzende Proteste aus.
In Shanghai versammelten sich am Sonntag am zweiten Abend in Folge Tausende Demonstranten und skandierten Parolen gegen die strikte Null-Covid-Politik, die Kommunistische Partei und gegen Machthaber Xi Jinping persönlich, was in China selten auf offener Straße vorkommt. An etlichen Universitäten kam es ebenfalls zu Protesten. An der Tsinghua-Universität in Peking forderten Studenten Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu der außergewöhnlichen Protestbewegung:













