
Silvesternacht verläuft vergleichsweise ruhig
n-tv
Trotz Aufrufen, in diesem Jahr auf Silvesterfeuerwerk in Magdeburg zu verzichten, wurde in der Landeshauptstadt ordentlich geböllert. Feuerwehreinsätze hielten sich aber in Grenzen.
Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind Feuerwehren und Rettungskräfte vergleichsweise ruhig in das neue Jahr gestartet. Die Leitstelle der Stadt Halle berichtete am Morgen von 68 Brandeinsätzen. Dies sei in etwa auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Es habe keine außergewöhnlichen Einsätze gegeben. Auch in der Landeshauptstadt Magdeburg kam es nach Feuerwehrangaben zu 68 Brandeinsätzen. Unter anderem standen 28 Müllcontainer und ein Fahrzeug in Flammen.
Entgegen dem Aufruf von Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos), in diesem Jahr wegen des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten, wurden in Magdeburg überall in der Stadt viele Böller und Raketen gezündet. Die Handspezialisten des Klinikums Bergmannstrost in Halle berichteten ebenfalls von einer ruhigeren Nacht. Es habe fünf komplexe Handverletzungen gegeben, sagte der Leitende Oberarzt des Brandverletztenzentrums, Cord Corterier. Vor einem Jahr wurden an der Klinik etwa 13 Notfälle durch Böller behandelt.













