
Merz setzt auf Open-End-Abendessen für Geschlossenheit
n-tv
In der CDU und CSU hat es in der Vergangenheit bereits geknirscht. Doch die Führungsinstrumente von Kanzlerkandidat Friedrich Merz hätten nach dessen eigenen Aussagen für mehr Geschlossenheit gesorgt. Diese sollen auch in einer künftigen Koalition greifen.
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz will nach einem Wahlsieg langwierige öffentliche Auseinandersetzungen in einer von ihm geführten Koalition verhindern. Stattdessen setzt er auf interne Debatten. "Dass in einer Regierungskoalition gerungen wird, das ist normal", sagte der CDU-Chef in Berlin. "Nur: Die permanenten öffentlichen Auseinandersetzungen der Vergangenheit, die müssen wir beenden. Die Bürger wollen, dass das Land vernünftig regiert wird", fügte er hinzu.
Er wolle ohne öffentlichen Streit führen, betonte Merz. "Ich würde es nicht zulassen, dass zwei meiner wichtigsten Ressortminister über Monate über die Medien öffentlich streiten und der Kanzler sozusagen wie ein unbeteiligter Dritter daneben sitzt", sagte er vor dem Hintergrund des Führungsstils von Kanzler Olaf Scholz und den Auseinandersetzungen zwischen dem damaligen Finanzminister Christian Lindner und Wirtschaftsminister Robert Habeck.













