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Meinung: Cristiano Ronaldo: Abstieg auf allen Ebenen

Meinung: Cristiano Ronaldo: Abstieg auf allen Ebenen

DW
Sunday, January 01, 2023 05:50:36 PM UTC

Der Wechsel Ronaldos nach Saudi-Arabien belastet nicht nur das Erbe des Portugiesen. Seine Verpflichtung beim Club Al-Nassr und seine späteren Aufgaben haben eine zweite, bedenkliche Ebene, kommentiert Jörg Strohschein.

Bei der WM in Katar kursierte ein Witz in den Sozialen Medien. "Cristiano Ronaldo hat als Kind auch in der Bettwäsche von Al-Nassr FC geschlafen", spotteten die Fußballfans, als erste Gerüchte aufkamen, der 37 Jahre alte Superstar würde seine Karriere im alles andere als traditionsreichen Fußball-Land Saudi-Arabien fortsetzen. Nun kann darüber wohl niemand mehr schmunzeln, denn aus der Annahme ist Realität geworden. Für angeblich jährlich 200 Millionen Euro und etliche Nebenzahlungen mehr wechselt der Portugiese in die Wüste. Eine obszön hohe Summe, die die Öffentlichkeit nur noch staunend und achselzuckend zurücklässt. 

Ronaldo, dessen Vermögen ohnehin bereits auf 500 Millionen Euro geschätzt wird, will in den kommenden zweieinhalb Jahren offenbar noch einmal das ganz große Geld verdienen. In einem Land, in dem Menschenrechte häufig mit Füßen getreten werden. In dem Menschen wegen Drogendelikten und sogar Minderjährige hingerichtet werden. Und es stellt sich die Frage, was in den letzten Monaten mit dem Superstar passiert ist?

Vor seiner lautstarken und kürzlich im unheilbaren Streit beendeten Demission bei Manchester United galt Ronaldo zwar schon lange als Diva - aber als eine, die stets um seine Mitspieler bemüht war und die durchaus Sympathien bei ihren Clubs geerntet hat. Ronaldo schien auch schon längere Zeit durchaus weitsichtig seine Zukunft nach der aktiven Zeit geplant zu haben, "In meiner Vorstellung beende ich meine Karriere auf Top-Niveau. In Würde bei einem großen Club. Das bedeutet nicht, dass es nicht gut ist, in die USA, Katar oder Dubai zu gehen. Aber ich sehe mich dort nicht", hatte er bei einem Interview im Jahr 2015 gesagt. 

Spätestens seit seiner Rückkehr zu den "Red Devils" war aber alles anders. Bei der WM in Katar ging es nur noch um ihn und um seine Rekorde. Selbst ein Tor der Portugiesen gegen Uruguay, an dem er keinen Anteil hatte, reklamierte er zunächst für sich. Sein in den vergangenen Jahren durchaus vorhandener Teamgedanke trat vollständig hinter die eigene Egozentrik zurück.

Und sein neuester Schritt in die - wenn überhaupt - fußballerische Drittklassigkeit eines autokratisch geführten Landes lässt seinen Heldenstatus, den er sich über so viel Jahre mit teilweise fantastischen Aktionen auf Europas Fußballfeldern bei so vielen Fußballfans erarbeitet hatte, schlagartig auf ein Minimum schrumpfen. Ronaldo hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, seine Kritikern, die ihm ohnehin schon immer vorgeworfen haben, nur für sich und sein eigenes Wohl einzutreten, zu bestätigen. 

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