
Bidens Olympia-Boykott-Pläne empören China
n-tv
US-Präsident Biden spricht in der Öffentlichkeit über einen möglichen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. So soll auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam gemacht werden. China reagiert empört. Unterdessen bleibt Tennisspielerin Peng Shuai verschwunden.
Das chinesische Außenministerium hat empört auf die Überlegungen des US-Präsidenten Joe Biden hinsichtlich eines diplomatischen Boykotts der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking reagiert. "Die Politisierung des Sports widerspricht dem olympischen Geist und schadet den Interessen der Athleten aller Länder", sagte Zhao Lijian, Sprecher des Außenministeriums.
Biden hatte zuvor bei einem Treffen mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau mitgeteilt, ein solcher Boykott der Spiele (4. bis 20. Februar) sei "etwas, das wir in Betracht ziehen". In diesem Fall würden keine amerikanischen Regierungsbeamten nach China reisen, doch Sportler und Sportlerinnen könnten teilnehmen.

Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina Bronze im Teamsprint gewonnen. Die beiden Oberstdorferinnen müssen sich nur den Olympiasiegerinnen Sundling und Dahlqvist aus Schweden und Kälin/Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.












